Autor:Thomas Pynchon

1937

Thomas Pynchon (geb. 1937), auf Long Island geboren, hat den enzyklopädischen Roman der Paranoia geschrieben und sich selbst aus der Öffentlichkeit genommen. V. von 1963 schickt die Suche nach einer Frau oder einer Idee durch das zwanzigste Jahrhundert; Die Enden der Parabel von 1973 folgt der Flugbahn der V2 vom Start bis zum Einschlag.

Leben

Marine, Cornell, technische Texte für Boeing: Der Umweg ist die Rakete. Pynchon hat aus Ingenieurwissen, Krieg und Verschwörung eine Prosa gemacht, die hunderte Figuren um eine Waffe versammelt und den Verfasser unsichtbar lässt. Den National Book Award nahm ein Komiker entgegen; die Pulitzer-Jury wollte den Preis nicht vergeben, das Komitee fand den Roman obszön und unlesbar. Er lebt, soweit man weiß, in den Vereinigten Staaten und zeigt sich nicht.

Wirkung

Pynchon hat erzählt, dass Technik, Krieg und Lust denselben Bogen beschreiben. Die Parabel der Rakete ist Flugbahn und Gleichnis; Elfriede Jelinek und Thomas Piltz haben daraus im Deutschen Start und Einschlag gemacht. V. bleibt das Debüt der Suche, die ihren Gegenstand nicht finden darf, ohne die Moderne als Fieber zu verlieren. Time zählt die Enden zu den hundert wichtigsten englischsprachigen Romanen des Jahrhunderts; Unlesbarkeit wurde zum Ruf, den Leser widerlegen, indem sie zu Ende kommen.

Kanonisiert als Pflichtlektüre der Gelehrten, gemieden als Zumutung, nachgeahmt von einer Prosa, die Enzyklopädie mit Verdacht mischt: Wer Pynchon nur als Unsichtbaren nimmt, unterschlägt die Komik, die Lieder, die Posen. Wer nur den Paranoiker rettet, unterschlägt, dass die Bücher Wissen stapeln, bis aus der Liste Geschichte wird. Die Zurückgezogenheit ist nicht das Werk; sie hat verhindert, dass ein Gesicht die Rakete ersetzt.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Versteigerung von No. 49, Mason & Dixon, Gegen den Tag.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.