Autor:Diana Gabaldon
Diana Gabaldon (geb. 1952), in Arizona geboren, hat dem historischen Roman die Frau gegeben, die aus dem zwanzigsten Jahrhundert kommt und deshalb prophetisch und fremd zugleich ist. Feuer und Stein fällt 1946 durch einen Steinkreis ins Jahr 1743; Claire bleibt aus Liebe, obwohl sie Culloden kennt.
Leben
Studium der Ökologie, Arbeit in der wissenschaftlichen Datenverarbeitung, dann der Roman, den sie neben der Hochschule schrieb. Der Umweg ist diese Heilkunde: Wer Körper als Befund kennt, setzt eine Krankenschwester des Weltkriegs ins Hochland, wo Wissen um die Zukunft nicht rettet, sondern verpflichtet. Die englische Folge heißt Outlander; der deutsche erste Titel bleibt Feuer und Stein. Gabaldon lebt in Arizona. Fortsetzungen führen nach Frankreich, in den Jakobitenaufstand und nach Amerika.
Wirkung
Gabaldon hat Zeitreise, Clanpolitik und eine Ehe, die gegen die Geschichte steht, in einen Band gezwungen, der ausdrücklich erzählt, nicht verstohlen. Die gekürzte frühe deutsche Fassung hat Szenen geschluckt; die Neuübersetzung von Barbara Schnell gibt den Umfang zurück. Die Fernsehfolge ab 2014 hat Landschaften und Gesichter festgesetzt und den Originaltitel zur Marke gemacht. Neben Abenteuerromanen des Hochlands steht das Buch als eines, in dem Claire Culloden nicht aus der Welt schaffen kann, nur einen Mann von der Heide ziehen.
Wer Zeitreise nur als Maschine denkt, trifft hier eine Ehe und einen Krieg, der schon entschieden ist. Die späteren Bände haben den ersten oft zur Tür durch den Stein gemacht. Wer Gabaldon nur als Vorlage einer Fernsehfolge liest, unterschlägt die medizinische Genauigkeit und die Gewalt Jonathan Randalls, dem das Gesicht des späteren Ehemanns gleicht. Der erste Band schließt nicht mit der Rückkehr, sondern mit der Entscheidung, die Zeit zu teilen, die Jamie hat.
Werke
- Feuer und Stein (1991)
In Auswahl außerdem: Die geliehene Zeit, Ferne Ufer, Der Ruf der Trommel.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.