Bruno Taut, in Königsberg geboren, hat der architektonischen Moderne die Farbe, die Siedlung und das Alltagsbuch gegeben. Die neue Wohnung holt die Reform aus der Stadtkrone in die Küche und nennt die Frau als Schöpferin des Wohnens.
Leben
Königsberg, Berlin, Stuttgart bei Theodor Fischer, Magdeburg, die GEHAG, Britz: Der Umweg ist das Glas. Wer den Pavillon der Werkbundausstellung als Kristall dachte, baut später das Hufeisen als gelebte Siedlung. 1933 die Flucht, Japan, die Türkei, 1938 der Tod in Istanbul. Taut hat die Vision nicht aufgegeben, indem er sie bewohnbar machte; er hat sie vom Manifest in den Haushalt verschoben.
Wirkung
Taut hat gezeigt, dass die neue Architektur nicht nur den Typus und den Plan meint, sondern den Tag: Abwasch, Licht, die Entschlackung vom Plüsch, der Arbeit erzeugt, ohne Freude zu geben. Die neue Wohnung war sein populärstes Buch, in fünf Auflagen ein Bestseller der zwanziger Jahre, näher am Leser als die Stadtkrone. Die Hufeisensiedlung bleibt die gebaute Probe.
Gelesen wird er als Farbarchitekt, als Siedlungsbauer, als Exilant. Die Kritik am Haushaltsbuch traf die Geschlechterordnung: Autorschaft der Frau und Festlegung auf denselben Haushalt liegen in einem Satz. Wer nur das Glas will, unterschlägt die Küche. Wer nur die Küche will, unterschlägt, dass Taut die Leere nicht als Armut meinte, sondern als Freisetzung.
Werke
- Die neue Wohnung (1924)
In Auswahl außerdem: Die Stadtkrone, Alpine Architektur.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
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