Arthur Schnitzler (1862–1931), in Wien geboren, hat das bürgerliche Begehren als Maskenspiel erzählt, bevor die Monarchie endete und nachdem sie endete. Die Traumnovelle gibt der Ehe die Nacht, in der Sicherheit Kostüm ist.
Leben
Arztsohn, selbst Arzt, die Praxis, die er an die Prosa verlor, die Skandale um Reigen, die Tagebücher, die ein Jahrhundert später die Stadt genauer kartierten als mancher Historiker. Der Umweg war die Medizin: Wer Körper kennt, glaubt der Moral nicht, die sie zudeckt. Er starb 1931 in Wien. Freud nannte ihn den Dichter, der selbständig gefunden habe, was die Lehre suchte.
Wirkung
Schnitzler hat Wien als Innenwelt lesbar gemacht. Gegen Kraus die Zärtlichkeit, gegen Zweig die Nacht, gegen Freud die Erzählung, die nicht deutet. Kubrick hat die Novelle um die Welt getragen; das Wiener Buch bleibt kälter in den Sätzen.
Gelesen wird er als Erotiker. Wer nur die Lust meint, unterschlägt die Angst. Wer nur den Arzt meint, unterschlägt die Form. Neben Freud und Kraus steht er als der, der dasselbe Wien als Ehe schrieb, nicht als Phrase und nicht als Traumarbeit.
Werke
- Traumnovelle (1926)
In Auswahl außerdem: Leutnant Gustl, Reigen, Fräulein Else.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.