Antony Penrose, 1947 in London als Sohn von Lee Miller und Roland Penrose geboren, hat das Leben seiner Mutter aus dem Familienarchiv zur lesbaren Vita gemacht. Immer lieber woandershin ist das Buch, nach dem Miller nicht länger nur Motiv der Surrealisten war.
Leben
London, Farleys House in Sussex, das Museum im Elternhaus, die Nachlassverwaltung: Der Umweg ist der Sohn, der die Negative der Mutter fand, die sie selbst nicht mehr zeigen wollte. Penrose fotografiert, schreibt, führt durch das Haus, in dem die Kriegsreporterin zur Köchin geworden war. Der Archivhüter blieb Erzähler.
Wirkung
Penrose hat Miller aus der Muse in die Reporterin geholt. Das englische Buch von 1985, deutsch 2023, lieferte der Wiederentdeckung die Erzählung, Ausstellungen und dem Film die Vorlage. Gegen die Kunstgeschichte, die Miller bei Man Ray belässt, setzt er Dachau, Buchenwald, die Badewanne.
Gelesen wird er als Pietät und als Interessent des Nachlasses. Beides ist wahr und ändert nicht, dass ohne diese Vita Miller im deutschen Sprachraum ein Name der Mode geblieben wäre. Wer nur das Hausmuseum will, hat die Lagerbilder nicht gelesen, um derentwillen Penrose erzählt.
Werke
- Immer lieber woandershin (1985)
In Auswahl außerdem: Bildbände aus dem Lee-Miller-Archiv.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.