Autor:Anne Brontë

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Anne Brontë (1820–1849), in Thornton in Yorkshire geboren, hat der abhängigen, gebildeten Frau den Alltag geschrieben, den die wilderen Schwesternbücher jenes Jahres nicht brauchten. Agnes Grey erschien 1847 unter dem Namen Acton Bell, neben Charlottes Jane Eyre und Emilys Sturmhöhe. Der Roman erzählt keine wilde Leidenschaft und kein Irrenhaus, sondern den Dienst der Gouvernante – genau darin liegt seine Schärfe.

Leben

Jüngste der Pfarrerskinder von Haworth; die Mutter starb früh, die älteren Schwestern an der Schule. Der Umweg war das fremde Haus: Anne arbeitete als Erzieherin in Blake Hall und auf Thorp Green, bei den Robinsons, und lernte, dass Bildung ohne Geld Dienst heißt. 1847 Agnes Grey, 1848 Die Herrin von Wildfell Hall, das schärfere Buch über eine Frau, die den trinkenden Mann verlässt. Schwindsucht; sie starb 1849 in Scarborough, neunundzwanzig Jahre alt.

Wirkung

Anne hat den Gouvernantenroman nüchterner geschrieben als Charlotte das Irrenhaus und Emily die Heide. Agnes unterrichtet verzogene Kinder, erträgt Demütigung und behält einen Anstand, der nicht fromme Redensart ist, sondern Werkzeug. Die Liebe zum Pfarrer kommt spät und ohne Donner; die Schärfe liegt in den Häusern, die eine gebildete Arme vermieten, ohne sie zu achten. Neben den Schwestern steht sie als die, die die Arbeit kennt.

Lange las man sie als die fromme Dritte. Die Herrin von Wildfell Hall hat man als unschicklich beiseitegelegt, dann als frühen Roman der Trennung wiedergefunden. Wer Anne nur als Fußnote zu Haworth nimmt, hat Agnes’ Stunden im Kinderzimmer nicht ausgehalten. Reclam hält Agnes Grey; das andere Buch bleibt der härtere Satz derselben Frau, die wusste, wovon sie schrieb, weil sie gedient hatte.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Herrin von Wildfell Hall.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.