Autor:Alfred Schütz

Alfred Schütz (1899–1959), in Wien geboren, hat die verstehende Soziologie an die Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins gebunden. Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt von 1932 klärt, was Max Weber Sinn nannte, indem er ihn in der Haltung des Handelnden selbst aufsucht.

Leben

Jura und Nationalökonomie, Bankberuf, Husserl-Lektüre neben dem Beruf, 1938 die Flucht über Paris nach New York. Der Umweg ist die Bank: Schütz hat die Lebenswelt beschrieben, weil er sie tagsüber bewohnte, nicht weil er das Seminar für die Welt hielt. Die New School, die Aufsätze über den Fremden, den Alltag, die Relevanz. Er starb in New York.

Wirkung

Schütz hat der Soziologie eine Beschreibung des Sinns gegeben, die nicht sofort Psychologie wurde, und der Phänomenologie die Gesellschaft, die Husserl nur als Horizont kannte. Die amerikanische Alltagssoziologie, die Debatte um die Lebenswelt, Habermas’ späterer Rückgriff setzen hier an.

Gelesen wird er als Husserl der Soziologie. Wer nur den Alltag kennt, unterschlägt die Zeitanalyse; wer nur Wien kennt, unterschlägt die New School. Neben Weber und Husserl steht er als der Dritte, der Verstehen nicht als Methode neben der Erklärung ließ.

Werke

In Auswahl außerdem: die Collected Papers, Strukturen der Lebenswelt (mit Thomas Luckmann).

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.