Autor:Alexandre Dumas der Jüngere
Alexandre Dumas der Jüngere (1824–1895), in Paris geboren, unehelicher Sohn des älteren Dumas, hat der Kurtisane die Stimme gegeben, die die vornehme Gesellschaft am Sterbebett überführt. Die Kameliendame macht aus Marie Duplessis die Figur Marguerite Gautier: Liebe kostet, und der Vater des Geliebten rechnet mit der Familie.
Leben
Der Vater erkannte ihn spät; die Halbwelt war keine Kulisse, sondern der Haushalt seiner Jugend. Der Umweg war Marie Duplessis, die er liebte und die 1847 an der Schwindsucht starb: Ein Jahr später lag der Roman vor, bald das Stück, dann Verdis Oper. Er starb in Marly-le-Roi, längst Mitglied der Akademie und Moralist der Bühne, der aus der eigenen Jugend eine Lehre gemacht hatte.
Wirkung
Der Roman steht zwischen romantischem Opfer und realistischem Sittenbild. Dumas gibt Marguerite Stimme und Tagebuch und lässt die gute Gesellschaft den Preis bestimmen. Die Bühne von 1852 umging die Zensur; Verdis La Traviata machte Violetta zur Stimme Europas. Filme haben Husten und Kamelie zum Zeichen gemacht, oft ohne die Auktion, mit der das Buch eröffnet: Auch die Tote wird noch verkauft.
Man hat ihn auf die rührende Geschichte reduziert. Das Buch ist schärfer: Marguerite ist Geschäftsfrau gewesen, Armand liebt erst, wenn er zerstört hat. Neben Zolas Nana bleibt Die Kameliendame das Stück, das Mitleid und Rechnung nicht trennt. Die Hingabe ist teuer, weil sie den Rest gibt, den die Rechnung nicht deckt.
Werke
- Die Kameliendame (1848)
In Auswahl außerdem: Die Halbwelt, Der natürliche Sohn, Francillon.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.