Autor:Alexander Puschkin

Aus Bookpedia Bücher einfach erklärt
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Alexander Puschkin (1799–1837), in Moskau geboren, hat den russischen Gesellschaftsroman in Versen geschrieben, bevor die Prosa des Jahrhunderts ihn nachholte. Eugen Onegin lässt den Müßiggänger die Liebe der Landjunkertochter abweisen, den Freund im Duell töten und Jahre später eine Frau finden, die ihn nicht mehr nimmt. Belinski nannte das Werk eine Enzyklopädie des russischen Lebens.

Leben

Adel, die Zarenzeit, frühe Verse, 1820 die Verbannung in den Süden, dann Michailowskoje. Der Umweg war dieses Exil: Onegin entstand in der Entfernung vom Petersburg der Bälle, mit einem Erzähler, der Mode, Bücher und den eigenen Schnupfen mitteilt. 1831 die Ehe mit Natalja Gontscharowa; 1837 das Duell mit Georges d’Anthès, der Tod in Sankt Petersburg. Die Oneginstrophe, vierzehn Verse in strengem Reim, bleibt seine Erfindung.

Wirkung

Puschkin hat dem russischen Roman die Figuren geliefert, an denen sich das Jahrhundert abgearbeitet hat: den überflüssigen Mann, die lesende Frau auf dem Land, das Duell als Gesellschaftsspiel mit Leiche. Der Erzähler ist geselliger Zeuge, nicht unsichtbarer Gott; die Strophe hält Alltag und Tragödie in demselben Atem. Ohne Onegin sind Gogol, Turgenew und Tolstoi schwer zu denken, auch wo sie widersprechen.

Die Oper Tschaikowskis hat Tatjana und Onegin zu Stimmen Europas gemacht und den Versroman oft auf die Liebe verkürzt. Gelesen wird das Buch als Liebesgeschichte, als Sittenbild und als Selbstporträt eines Mannes, der den Stoff nicht überlebte. Wer nur die Oper kennt, kennt eine weichere Tatjana. Der Versroman bleibt der erste große russische Gesellschaftsroman, und das Duell im Buch ist nicht das am Schwarzen Bach – es erklärt es.

Werke

In Auswahl außerdem: Boris Godunow, Pique Dame, Der Gefangene im Kaukasus.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.