Autor:Alain de Benoist

1943
Publizist · Politik · Philosophie · 20. Jahrhundert
PolitikPhilosophie


Alain de Benoist, 1943 in Saint-Symphorien geboren, hat der französischen Rechten die Kultur als Schlachtfeld gegeben. Ansicht von rechts von 1977, preisgekrönt von der Académie française, ersetzt den groben Rassismus durch Ethnopluralismus: Völker sollen getrennt bleiben, Gleichheit gilt als Zersetzung.

Leben

Paris, die Ultras der Algerienzeit, dann die GRECE, Zeitschriften, ein Leben als Kommentator, der Parteien oft verachtet und Begriffe setzt. Der Umweg ist die Niederlage der alten Rechten: Wer die Straße verloren hat, besetzt Verlage. De Benoist lebt und schreibt weiter, später milder im Ton, nicht in der Absage an den Egalitarismus.

Wirkung

De Benoist hat Evola, Nietzsche und die Humanwissenschaften zu einer Strategie gemischt: Metapolitik, Vorherrschaft im Vorfeld. Die europäische Neue Rechte, Denkfabriken, die Rede von Identität gegen Universalismus – das atmet 1977. Distanz zum Front National ist Taktik und Überzeugung gemischt, keine Bekehrung zur Gleichheit.

Wer ihn nur als Faschisten führt, verfehlt die Form, in der er wirkt. Wer ihn nur als Essayisten rettet, unterschlägt, dass Kultur hier Grenze meint. Herkunft und Schaden stehen in dem Satz, der Vielfalt der Völker sagt und Einwanderung als Auflösung denkt.

Werke

In Auswahl außerdem: Les idées à l’endroit, spätere Schriften zur Identität.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.