Autor:Achille Mbembe

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Achille Mbembe (geb. 1957), in Kamerun geboren, hat die Rasse als eine Vernunft der Moderne gelesen, nicht als Natur und nicht als bloßes Vorurteil. Kritik der schwarzen Vernunft zeigt, wie der Atlantik den Menschen zur Ware machte und diese Figur über die Kolonien hinaus verlängerte.

Leben

Internat, Yaoundé, Promotion in Paris, amerikanische Universitäten, der Forschungsrat in Dakar, seit 2001 Johannesburg. Der Umweg über Frankreich und Südafrika erklärt das Buch: Wer Afrika nicht als Ort, sondern als Verhältnis zur Welt denkt, schreibt weder Anklage allein noch Seminarprosa. Mbembe lehrt am Witwatersrand und schreibt über Feindschaft, Grenze und Demokratie.

Wirkung

Mbembe hat die postkoloniale Debatte aus dem Archiv in die politische Ökonomie zurückgeholt: Der Schwarze ist eine Erfindung des Kapitals, bevor er eine Kultur ist. Nach Frantz Fanon und Edward Said fragt das Buch, was von der Kolonie in der Gegenwart bleibt, wenn die Flaggen eingeholt sind. Die Kategorie Rasse überlebt als Verfahren, Menschen herabzusetzen und auszubeuten.

In Deutschland trug der Band 2015 den Geschwister-Scholl-Preis; 2020 wurde der Name zur Chiffre eines Streits über Israel, Boykott und den Holocaust, oft ohne das Buch. Wer Mbembe nur als Skandal kennt, hat die Vernunft nicht gelesen, die er seziert. Wer nur die Vernunft kennt, unterschlägt, dass seine anderen Texte die Feindschaft zum Staat Israel schärfer formulieren, als die Kritik der Rasse allein trägt.

Werke

In Auswahl außerdem: Postkolonie, Politik der Feindschaft.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.