Weltgeschichte des jüdischen Volkes
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Weltgeschichte des jüdischen Volkes |
| Autor(en): | Simon Dubnow |
| Originaltitel: | Weltgeschichte des jüdischen Volkes |
| Originalsprache: | russisch |
| Erstveröffentlichung: | 1925 |
| Schlagwörter: | Diaspora, Autonomie, Volk, Osteuropa |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Geschichte |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Jüdischer Verlag
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| Umfang dieser Ausgabe: | 0 Seiten |
| ISBN: | |
| Verweise | |
Die Weltgeschichte des jüdischen Volkes erschien deutsch 1925 bis 1929 in zehn Bänden, aus dem Russischen. Simon Dubnow erzählt die Juden als Volk der Diaspora, das sich durch Autonomie hält, nicht durch Staat zuerst: Gemeinden, Kehillot, das osteuropäische Zentrum, das Graetz von Berlin aus unterschätzt hatte. Das Buch hat der jüdischen Geschichte das 20. Jahrhundert als Volksgeschichte gegeben. Dubnow starb 1941 in Riga, erschossen.
Inhalt
Dubnow schreibt gegen Graetz’ Geisteshelden und gegen den Zionismus, der das Volk nur im Land rettet. Die Diaspora ist nicht Defizit, sie ist die Form: Recht der Gemeinden, Sprache, die Autonomie, die Reiche gewähren und brechen. Gegen Baron, der später sozial und religiös breiter ansetzt, steht hier schon die Soziologie der Zerstreuung. Gegen Yerushalmi, der Gedächtnis gegen Historie setzt, steht Dubnow auf der Seite der Historie, die das Volk braucht, um zu überleben. Die Bände sind ein Monument wie Graetz, osteuropäisch, russisch gedacht, deutsch gedruckt.
Wer nur den Autonomisten sucht, hat die Kapitel über Spanien und über die Chasaren nicht gelesen. Wer nur Riga 1941 sucht, unterschlägt die Weltgeschichte, die der Mord nicht widerlegt, indem er den Autor tötet. Scholem holte die Mystik; Dubnow holte die Gemeinde. Arendt die Elemente der Herrschaft; Dubnow die Elemente der Selbstverwaltung, die die Herrschaft zerbrach. Die Grenzen liegen in einem Volksbegriff, den der Nationalismus teilen konnte, und in der Autonomie, die 1941 nicht schützte. Das Buch bleibt das Organon der Diaspora als Form.
Die Ermordung gehört zur Wirkung, ohne die Bände zur Reliquie zu machen. Die Weltgeschichte ist das Argument.
Einordnung
Dubnow hat der jüdischen Geschichte die Volksgeschichte der Zerstreuung hinterlassen. Neben Graetz, Baron und Yerushalmi steht dieser Band als die Behauptung, dass Diaspora Autonomie ist, nicht nur Leiden. Die Wirkung reicht in den Diaspora-Nationalismus und in jede Synthese nach 1925. Wer nach 1929 jüdisches Volk sagt und Gemeinde meint, spricht Dubnow. Riga hat den Autor getötet; die Bände nicht.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.