The Conservative Mind
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | The Conservative Mind |
| Autor(en): | Russell Kirk |
| Originaltitel: | The Conservative Mind. From Burke to Santayana |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1953 |
| Schlagwörter: | Burke, Überlieferung, Kanon, Konservatismus |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Politik |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Henry Regnery Company
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| Umfang dieser Ausgabe: | 458 Seiten |
| ISBN: | 9780895261717 |
| Verweise | |
The Conservative Mind ist das 1953 bei Henry Regnery in Chicago erschienene Buch von Russell Kirk. Spätere Auflagen führen den Untertitel von Burke zu Eliot. Es hat der amerikanischen Rechten eine Ahnenreihe gegeben: Ordnung, die nicht gemacht, sondern geerbt wird.
Inhalt
Kirk erzählt den Konservatismus als geistige Familie. Burke steht am Anfang, die Furcht vor der abstrakten Freiheit, die Revolution als Tabula rasa; Adams, Calhoun, Newman, die Südstaatler, Babbitt, Eliot treten hinzu, je nachdem, welche Auflage die Reihe schließt. Das Buch ist Kanonbildung: wer in dieser Genealogie nicht vorkommt, gehört nicht zur Familie. Gegen den bloßen Marktliberalismus setzt Kirk die Moral, die der Preis nicht ersetzt; gegen den Fortschritt als Pflicht setzt er die Pietät vor dem Herkommen.
Die Härte liegt in der Auswahl und im Ton. Kirk schreibt fromm, oft erbaulich, wirksam in den Colleges, die nach 1945 einen Namen für das Unbehagen an der Moderne suchten. Der Konservatismus wird hier nicht als Parteitechnik erklärt, sondern als Haltung: Glaube an eine sittliche Ordnung, Misstrauen gegen die Gleichheit als Abschleifen, Liebe zu Vielfalt und Ort. Was als Geschichte der Ideen auftritt, ist zugleich eine Einladung, sich in diese Geschichte zu stellen.
Die Kritik hat die Ahnenreihe für ausschließend gehalten und die Frömmigkeit für Methode genommen. Beides trifft. Das Buch hat trotzdem eine Bewegung getauft, die vorher Splitter war: nach 1953 wussten amerikanische Konservative, wen sie als Vorfahren nennen durften. Wer Kirk nur als Parteimanager kennt, unterschlägt den Burke-Leser; wer nur Burke rettet, unterschlägt die amerikanische Erfindung einer Tradition, die sich europäisch kleidet.
Einordnung
In Konservative Werke des 20. Jahrhunderts steht der Band als die Ahnenreihe neben Oakeshotts Skepsis und Eliots Kulturtheorie. Hayeks Der Weg zur Knechtschaft verteidigt die spontane Ordnung des Marktes; Kirk verteidigt die geerbte Ordnung der Sitte. Eine maßgebliche deutsche Übersetzung hat das Buch lange nicht gefunden; gelesen wurde es auf Englisch, unter dem Titel, den es trägt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
