Resonanz

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Resonanz
Autor(en): Hartmut Rosa
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Suhrkamp
Serie:
Erscheinungsjahr: 2016
Seitenanzahl: 816 Seiten
Originaltitel: -
Originalsprache: deutsch
ISBN-10: 3518586262
ISBN-13/

EAN-Code:

9783518586266
Schlagwörter: Resonanz, Beschleunigung, Weltbeziehung, Entfremdung
Sachgebiete: Sachbuch, Philosophie
Rezensionen
Umschlag

Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung ist das 2016 erschienene Buch von Hartmut Rosa. Die These in einem Satz: Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz die Antwort.

Inhalt

Rosa misst ein gelungenes Leben nicht an Ressourcen, Optionen und Glücksmomenten. Was zählt, ist die Art der Weltbeziehung: ob die Welt antwortet oder stumm bleibt. Resonanz heißt: etwas da draußen geht mich an, und ich gehe es an – Stimme und Antwort, nicht Echo, nicht Verfügung. Die Gegenfigur ist die Entfremdung, das stumme Verhältnis, in dem Arbeit, Natur, andere Menschen nur noch als Mittel vorkommen.

Das Buch geht durch die Sphären, in denen die Menschen der späten Moderne Resonanz suchen und immer seltener finden: Familie, Arbeit, Politik, Kunst, Religion, der eigene Körper. Überall dieselbe Störung. Die Moderne stabilisiert sich nur, indem sie wächst, beschleunigt, steigert. Wer stillhält, fällt zurück. Deshalb wird die Weltbeziehung stumm – nicht obwohl wir mehr können, sondern weil das Können selbst das Maß ist.

Rosa schreibt lang, schulmäßig, mit Anschlüssen an die Kritische Theorie. Der Ton ist nicht der der Zeitung. Wer das frühere Buch über die Beschleunigung gelesen hat, findet hier das Gegenprogramm: nicht langsamer werden als Rezept, sondern Verhältnisse, in denen Antwort möglich bleibt.

Einordnung

Neben Byung-Chul Hans Müdigkeitsgesellschaft ist dies der andere große deutschsprachige Versuch, der Hetze des 21. Jahrhunderts einen Namen und ein Gegenwort zu geben. Han diagnostiziert die Selbstausbeutung; Rosa fragt, was an ihre Stelle treten könnte. Das Wort Resonanz wanderte in Zeitung, Kirche, Therapie und Stadtplanung, oft verdünnt zur Stimmung. Die Kritik nennt das Buch zu weich, zu fromm, ohne Politik. Der Name ist trotzdem geblieben. Wer nach 2016 vom guten Leben spricht, ohne nur von Einkommen zu sprechen, spricht oft mit Rosa.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.