Autor:Necla Kelek

1957
(Weitergeleitet von Necla Kelek)
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.
Soziologin · Gesellschaft · Politik · 20. Jahrhundert
GesellschaftPolitik


Necla Kelek, in Istanbul geboren und in Deutschland aufgewachsen, hat der Integrationsdebatte das Geschlecht als Härte gegeben. Die fremde Braut beschreibt Zwangsehen und importierte Bräute als Wirklichkeit hinter der Haustür, nicht als Folklore.

Leben

Kindheit in der Türkei, mit neun Jahren nach Deutschland, später Studium der Volkswirtschaft und Soziologie in Hamburg und Greifswald, Promotion über den Islam im Alltag. Der Umweg war diese doppelte Sprache: die der Familie und die der Verfassung. Kelek lebt in Hamburg und hat weitere Bücher über Söhne, Heimat und religiöse Praxis vorgelegt.

Wirkung

Kelek hat die Zwangsehe aus der kulturellen Schonung geholt und dem Grundgesetz unterstellt. Der Geschwister-Scholl-Preis 2005 hat das Buch öffentlich gemacht; die Fachkritik hat Pauschalen und schwache Empirie genannt. Beides gehört zur Wirkung: eine Leserschaft, die sich bestätigt fühlte, und eine Wissenschaft, die sich übergangen fühlte.

Die Nachwelt hat sie zur Kronzeugin und zur Problemfigur gemacht. Wer Kelek nur als Bestätigung eines Vorurteils liest, hat die Frauen nicht gesehen, von denen sie schreibt. Wer sie nur als Heldin der Aufklärung liest, unterschlägt den Streit um die Methode. Der Essay zur Debatte hält beides.

Werke

In Auswahl außerdem: Die verlorenen Söhne, Himmelsreise.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.