Autor:Miranda Fricker

1966
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Miranda Fricker (geb. 1966), in England geboren, hat Ungerechtigkeit dorthin verlegt, wo man sie oft nicht sucht: ins Wissen. Epistemische Ungerechtigkeit zeigt, wie Glaubwürdigkeit und Begriffe selbst Herrschaftsmittel sind.

Leben

Philosophie in Oxford und London, später New York. Der Umweg über die feministische Erkenntnistheorie erklärt das Buch: Wer gesehen hat, dass Zeuginnen nicht gehört und Erfahrungen keinen Namen finden, schreibt keine bloße Moral. Fricker lehrt in den Vereinigten Staaten. Die Beispiele bleiben alltäglich, die Begriffe scharf.

Wirkung

Testimoniale Ungerechtigkeit trifft, wem man weniger glaubt, weil man der Gruppe weniger zutraut. Hermeneutische Ungerechtigkeit trifft, wem die Worte fehlen, das eigene Leid zu fassen. Fricker hat der Sozialphilosophie ein Organon gegeben, das Seminare der Ethik, des Rechts und der Literatur seither teilen.

Die Kritik nennt das zu individualistisch, zu wenig institutionell. Wer Fricker nur als Vokabelspenderin liest, unterschlägt die Tugendlehre: Zuhören ist eine Fähigkeit, keine Stimmung. Wer nur die Tugend kennt, unterschlägt, dass Glaubwürdigkeit verteilt wird wie Geld.

Werke

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.