Autor:Max Scheler

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Max Scheler (1874–1928), in München geboren, hat die Phänomenologie in die Moral und in die Lehre vom Menschen geführt. Der Formalismus in der Ethik und die materiale Wertethik behauptet eine Rangordnung der Werte, die im Fühlen gegeben ist, nicht im Imperativ und nicht im Nutzen.

Leben

München, Jena, die Taufe, Köln, die späte Professur. Der Umweg ist der Bruch mit dem Neukantianismus und die Nähe zu Husserl, ohne dessen Schule zu werden: Scheler nahm die Wesensschau und wandte sie auf Ressentiment, Liebe, den Geist. Er starb in Frankfurt, bevor der Lehrstuhl dort zur Wirkung kam. Das Werk blieb unruhig, katholisch und wieder nicht, immer zu früh und zu weit.

Wirkung

Scheler hat Pflicht durch Wert und das transzendentale Ich durch die Person ersetzt. Die philosophische Anthropologie, Teile der katholischen Soziallehre, die materialen Wertethiken der Zwischenkriegszeit gehen von hier aus. Heidegger hat ihn gelesen und die Wertphilosophie trotzdem verworfen.

Gelesen wird er als Außenseiter der Phänomenologie. Wer nur den Katholiken kennt, unterschlägt Nietzsche und die Soziologie des Ressentiments; wer nur den Anthropologen kennt, unterschlägt das Ethikbuch. Neben Husserl steht er als der, der das Fühlen für eine Erkenntnis hielt.

Werke

In Auswahl außerdem: Wesen und Formen der Sympathie, Die Stellung des Menschen im Kosmos.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.