Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie
Autor(en): Joseph Schumpeter
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: UTB
Serie:
Erscheinungsjahr: 1942
Seitenanzahl: 650 Seiten
Originaltitel: Capitalism, Socialism and Democracy
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3825253171
ISBN-13/

EAN-Code:

9783825253172
Schlagwörter: Schöpferische Zerstörung, Elite, Innovation, Niedergang
Sachgebiete: Sachbuch, Politik
Rezensionen
Umschlag

Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie (englisch Capitalism, Socialism and Democracy) ist das 1942 erschienene Hauptwerk von Joseph Schumpeter. Der Kapitalismus wird nicht an seinen Krisen sterben, sondern an seinem Erfolg. Schöpferische Zerstörung – Zerstörung als Erneuerung – ist sein deutscher Begriff für das, was den Betrieb am Leben hält und aufzehrt.

Inhalt

Schumpeter stellt Marx voran, nicht um ihm zu folgen: als Prophet, Soziologe, Nationalökonom, Lehrer. Dann die eigene Diagnose. Der Kapitalismus lebt von der Neuerung, die alte Betriebe, Berufe, Städte vernichtet. Das ist keine Störung des Gleichgewichts; es ist das Gleichgewicht. Monopole, Kredit, der Unternehmer, der durchsetzt, was der Wirt nicht wagt: Alles gehört zur Maschine.

Eben diese Maschine erzeugt ihre Totengräber anders, als Marx dachte. Der Erfolg bürgerlicht, verwaltet, macht den Unternehmer überflüssig. Die Intellektuellen, die der Kapitalismus ernährt, werden ihm feind. Die Familie, das Eigentum als Horizont, der Mut zum Risiko schwinden. Der Sozialismus kommt nicht durch den Aufstand; er kommt durch die Angestellten.

Demokratie ist bei Schumpeter keine Selbstregierung des Volkes. Sie ist das Verfahren, bei dem Eliten um Stimmen kämpfen. Das ist nüchtern, nicht zynisch gemeint. Wer mehr erwartet, verkennt die Maschine.

Einordnung

Neben Karl Marx' Kapital und Friedrich August von Hayeks Der Weg zur Knechtschaft steht das Buch als die dritte große Prognose: Marx sieht den Zusammenbruch durch Ausbeutung, Hayek die Knechtschaft durch Planung, Schumpeter den Sozialismus durch den Sieg des Betriebs. Die schöpferische Zerstörung ist zum Schlagwort der Börse geworden, oft ohne den Niedergang. Wer Schumpeter nur als Lobredner des Unternehmers liest, unterschlägt den Satz, mit dem das Buch einsetzt: Der Kapitalismus kann nicht überleben.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.