Autor:Hanswilhelm Haefs

1935 2015
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Hanswilhelm Haefs (1935–2015), in Berlin geboren und in Atzerath in Ostbelgien gestorben, hat dem deutschen Taschenbuch das nutzlose Wissen gegeben, bevor die neunziger Jahre es zur Konjunktur machten. Handbuch des nutzlosen Wissens zieht Lesefrüchte aus dreißig Jahren; Folgebände haben das Verfahren zur Reihe gemacht.

Leben

Die Mutter floh 1945 mit ihm nach Wachtendonk; er ging in Kempen und Bad Godesberg zur Schule, studierte in Bonn, Zagreb und Madrid Slawistik, Sprachwissenschaft, Völkerkunde und vergleichende Religionswissenschaft. Von 1958 an redigierte er das Archiv der Gegenwart, später als Chefredakteur, und gab den Fischer Weltalmanach heraus. Der Umweg war die nützliche Dokumentation: Pakte, Chroniken, China-Berichte, bevor dtv 1989 das Nutzlose band. Er übersetzte Chesterton und Norfolk, letzteres unter offenem Streit der Zunft, und sammelte Ortsnamen als Taufurkunden der Siedlung. Er starb in St. Vith.

Wirkung

Haefs hat den Satz, der niemandem hilft, zum Taschenbuchrecht erklärt. Alle Menschen haben im Durchschnitt weniger als zwei Augen: die Definition trägt die Pointe. Vor Schott und Ankowitsch war das die gelehrtere, stillere Form. Die Ortsnamenbücher haben denselben Sammler woandershin geführt; das Handbuch bleibt der Anfang der Reihe.

Gelesen als Zettelsammler, getadelt als Übersetzer Norfolks: Wer nur das Nutzlose will, hat die Jahrzehnte der nützlichen Dokumentation verfehlt. Wer nur den Streit um Lemprière will, unterschlägt, dass 1989 ein Taschenbuch die Lesefrucht öffentlich gemacht hat. Berlin die Herkunft; Atzerath der Zettelort.

Werke

In Auswahl außerdem: Das zweite Handbuch des nutzlosen Wissens, Das ultimative Handbuch des nutzlosen Wissens.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.