Hans Belting (1935–2023), in Andernach geboren, hat die Kunstgeschichte an ihre Grenze und das Bild vor die Kunst gesetzt. Bild und Kult erzählt, was Bilder taten, bevor sie Kunstwerke wurden.
Leben
Hamburg, Heidelberg, das Getty, die Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Der Umweg war Byzanz und der Westen: Belting las das Heilige, wo die Stilgeschichte das Schöne suchte. Er starb in Berlin. Das Ende der Kunstgeschichte und die Bild-Anthropologie sind dasselbe Projekt in zwei Richtungen.
Wirkung
Belting hat das Bild vom Kunstwerk gelöst. Kult, Medium, Körper: Das Bild handelt, bevor Museen es rahmen. Die deutschsprachige Bildwissenschaft hat in ihm den Gründer. Bredekamp und Boehm haben denselben Gegenstand anders gefasst; der Name Belting blieb die Adresse.
Kanonisiert wurde er schnell, oft zum Schlagwort der ikonischen Wende. Wer nur das Ende der Disziplin nimmt, unterschlägt die lange Geschichte des Kultbildes. Die Bücher bleiben die Wende.
Werke
- Das Ende der Kunstgeschichte (1983)
- Bild und Kult (1990)
- Bild-Anthropologie (2001)
- Das echte Bild (2005)
- Die Deutschen und ihre Kunst (1992)
In Auswahl außerdem: Faces.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.