Autor:Gottfried Boehm

1942
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Gottfried Boehm (geb. 1942), in Braunbach geboren, hat die ikonische Wende auf Deutsch begrifflich gemacht. Wie Bilder Sinn erzeugen sammelt, was ein Bild tut, wenn es nicht Illustration eines Textes ist.

Leben

Basel, die Kunstgeschichte als Philosophie des Zeigens. Der Umweg war Gadamer und die Differenz zum Wort: Bilder haben eine Logik, die nicht Satz ist. Er lehrte in Basel. Der Sammelband Was ist ein Bild? hat den Namen der Wende gesetzt; dieses Buch führt sie durch.

Wirkung

Boehm unterscheidet ikonische Differenz: das, was ein Bild vom bloßen Ding und vom Satz trennt. Sinn entsteht im Zeigen, nicht im Entziffern. Neben Beltings Anthropologie und Mitchells pictorial turn ist das die philosophische Adresse der deutschsprachigen Debatte.

Die Kritik nannte das zu hoch. Die Seminare haben es trotzdem als Pflicht gelesen. Wer nach Boehm über Bildsinn spricht, ohne Differenz, spricht hinter diesem Band.

Werke

In Auswahl außerdem: der Band Was ist ein Bild?.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.