Autor:Félix Guattari

1930 1992
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Félix Guattari (1930–1992), in Villeneuve-les-Sablons geboren, hat die Psychiatrie und die Politik in derselben Maschine gelesen: Wunsch, Institution, Kapital. Mit Gilles Deleuze schrieb er Tausend Plateaus, das Buch, das die Linie gegen den Baum setzt.

Leben

Klinik La Borde, die Anti-Psychiatrie, die Gruppe um Lacan, dann der Bruch. Der Umweg war die Anstalt als Gesellschaft im Kleinen: Wer gesehen hat, wie eine Station Wunsch und Herrschaft organisiert, schreibt keine reine Theorie. Guattari blieb Aktivist, Grüner, Reisender der Linken, ohne Parteibuch als Heimat. Er starb 1992 in Paris. Die Zusammenarbeit mit Deleuze hat seinen Namen oft zugedeckt; die Klinik hat ihn erklärt.

Wirkung

Guattari hat das Unbewusste aus der Familie geholt und in die Produktion gestellt: Wunschmaschinen, die nicht fehlen, sondern anschließen. Die Molekularrevolution gegen den großen Apparat, die Ökologie des Geistes neben der der Natur. Ohne ihn bleiben die Plateaus ein Deleuze-Buch mit einem zweiten Namen.

Gelesen wird er als der lautere, praktischere der beiden. Wer nur die Philosophie der Differenz kennt, unterschlägt die Klinik. Wer nur La Borde kennt, unterschlägt, dass die Plateaus keine Fallgeschichte sind, sondern eine Geographie.

Werke

In Auswahl außerdem: Die molekulare Revolution, Chaosmose.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.