Autor:Wolfgang Streeck

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Wolfgang Streeck (geb. 1946), in Lengerich geboren, hat den Nachkriegskapitalismus als Kauf auf Zeit gelesen. Gekaufte Zeit erzählt Inflation, Staatsverschuldung, Finanzmarkt als drei Aufschübe einer Krise, in der Demokratie und Kapital sich nicht mehr vertragen.

Leben

Frankfurt, Münster, das Max-Planck-Institut in Köln. Der Umweg ist die industrielle Beziehung: Wer Gewerkschaften und Arbeitgeber vergleicht, sieht später den Staat, der denselben Konflikt mit Geld zudeckt. Streeck schreibt scharf, öffentlich, oft gegen die europäische Integration, wie sie geworden ist.

Wirkung

Streeck hat 2008 nicht als Unfall gelesen, sondern als Ende einer langen Vertagung. Gegen die Rede vom Markt, der sich selbst heilt, setzt er die Politik, die kauft, was sie nicht mehr entscheiden will. Die Adorno-Vorlesungen wurden zum Zeitdiagnosenbuch der Linken und zum Ärgernis der Europapolitik.

Gelesen wird er als Kassandra und als Nationalökonom wider Willen. Die Kritik hat den Nationalstaat für zu sehr gerettet, den Ton für zu apodiktisch gehalten. Wer nur den Euro meint, hat die vierzig Jahre vor der Krise übersprungen.

Werke

In Auswahl außerdem: Re-Forming Capitalism, Zwischen Globalismus und Demokratie.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.