Autor:Thomas Keneally
Thomas Keneally (geb. 1935), in Sydney geboren, hat den Industriellen Oskar Schindler als Bonvivant erzählt, der Juden als Arbeitskräfte anforderte und über tausend vor den Lagern bewahrte. Schindlers Liste erschien 1982 als Schindler's Ark, erhielt den Bookerpreis und trägt im Deutschen den Filmtitel.
Leben
Sydney, das Priesterseminar, das er vor der Weihe verließ, der Lehrer, der Romancier: Der Umweg ist Leopold Pfefferberg. Keneally traf den Überlebenden in einem Kofferladen in Beverly Hills, hörte, sammelte, fuhr nach Krakau und schrieb einen Roman auf dokumentarischer Grundlage, der Szenen füllt, wo die Akten schweigen. Dutzende andere Bücher gelten Australien, dem Krieg, der Schuld der Kolonie. Er lebt in Sydney.
Wirkung
Keneally hat die Rettung nicht zur Heiligenlegende gemacht. Schindler säuft, schmiert, profitiert, und genau dieser Mann wird zur Adresse, an der Listen Leben bedeuten. Der Band ist Roman, kein Geschichtsbuch; die Kritik hat die Füllungen genannt, und die Überlebenden haben den Kern bestätigt. Steven Spielbergs Film von 1993 hat den Stoff zur Weltwahrnehmung des Holocaust gemacht und den Buchtitel überschrieben. Wer nur den Film kennt, kennt die Liste und nicht immer den Satz, dass Schindler zuerst der Fabrikant war.
Gelesen wird Keneally in Australien breiter als dieser eine Titel; weltweit hängt der Name an Krakau. Wer ihn nur als Zulieferer Spielbergs nimmt, unterschlägt den Bookerpreis und die Gespräche, ohne die das Buch nicht entsteht. Wer nur den Retter rettet, unterschlägt den Bonvivant. Das Buch bleibt enger als die Gedenkpolitik: Es zeigt einen Mann, der die Liste führt, weil er kann, nicht weil er zum Heiligen bestellt war.
Werke
- Schindlers Liste (1982)
In Auswahl außerdem: Der Gesang Jimmie Blacksmiths, Napoleons letzte Insel, Die Töchter des Mars.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.