Autor:Rudolf Carnap

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Rudolf Carnap (1891–1970), in Ronsdorf geboren, hat der wissenschaftlichen Philosophie das Konstitutionssystem und später die logische Syntax gegeben. Der logische Aufbau der Welt von 1928 ist der Versuch, die Gegenstände der empirischen Wissenschaft aus Erlebnissen nach logischen Regeln aufzubauen.

Leben

Barmen, Jena bei Frege, der Krieg, dann Wien und Prag, wo der Kreis um Schlick zur Schule wurde. Der Umweg ist die Physik: Carnap kam als vermessener Empiriker, nicht als Schulphilosoph, und blieb es im amerikanischen Exil, in Chicago und Los Angeles. Er starb in Santa Monica. Die Emigration hat aus dem Wiener Programm eine analytische Weltphilosophie gemacht.

Wirkung

Carnap hat Bedeutung, Prüfung und Ontologie so an die Sprache gebunden, dass Metaphysik als Scheinproblem erschien, nicht als tiefe Frage. Der Aufbau, die Syntax, die Induktion: drei Anläufe, die Philosophie zur Klarheit über ihre Sätze zu zwingen. Willard Van Orman Quine blieb der Freund, der das Reduktionsprogramm zerschlug.

Gelesen wird er als Techniker des Empirismus. Wer nur die Formalisierung kennt, unterschlägt den aufklärerischen Ton; wer nur den Positivisten meint, unterschlägt, wie oft Carnap selbst umgebaut hat. Neben Wittgenstein und Schlick ist er der Konstrukteur des Kreises.

Werke

In Auswahl außerdem: Logische Syntax der Sprache, Bedeutung und Notwendigkeit.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.