Autor:Platon

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Platon (428/427–348/347 v. Chr.), in Athen geboren, hat der Philosophie die Form des Dialogs und der Politik das Bild der gerechten Stadt gegeben. Der Staat bleibt der Text, an dem sich Herrschaft als Wissen und Herrschaft als Gefahr messen.

Leben

Adel, der Kreis um Sokrates, die Hinrichtung des Lehrers 399: Das ist der Umweg, der das Werk erklärt. Wer gesehen hat, wie die Stadt den Gerechtesten tötet, baut eine Stadt, in der Philosophen herrschen sollen, damit das nicht wieder geschieht. Reisen nach Sizilien scheiterten an Tyrannen, die keine Schüler waren. Die Akademie in Athen wurde die Schule; er starb in Athen.

Wirkung

Platon hat Gerechtigkeit als Ordnung der Seele und der Polis zusammengedacht und das Höhlengleichnis hinterlassen, mit dem seither jede Bildungstheorie arbeitet: Schatten, Licht, der Zwang, wieder hinabzugehen. Der Philosophenkönig ist die Verführung des Textes – Wissen als Recht auf Herrschaft.

Die Nachwelt hat ihn zum Vater Europas gemacht und zum Kronzeugen der Zensur. Karl Popper las die Politeia als totalitäres Programm; die Altertumswissenschaft widerspricht und kommt an der Härte der Stände, der nützlichen Unwahrheit, der Feindschaft gegen den Dichter nicht vorbei. Wer Platon nur als Idealisten nimmt, unterschlägt, dass die Idee hier ein Rangordnungswort ist.

Werke

In Auswahl außerdem: Apologie des Sokrates, Symposion, Timaios.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.