Autor:Léopold Sédar Senghor

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Léopold Sédar Senghor (1906–2001), in Joal geboren, hat die Négritude zur Kulturtheorie der Unabhängigkeit gemacht, nicht zur Folklore. Négritude und Humanismus von 1964 sammelt die Reden und Aufsätze, in denen Afrika als Emotion, Rhythmus und Teilhabe am Menschlichen behauptet wird, gegen die Assimilation, die nur den Franzosen gelten ließ.

Leben

Joal, das Lycée in Dakar, Paris, die Agrégation, die Kriegsgefangenschaft, Dakar als Präsident von 1960 bis 1980, die Académie française. Der Umweg ist die Metropole: Wer in der Sprache der École normale die Würde der schwarzen Kultur fordert, trifft Frankreich in seinem Universalismus. Er starb 2001 in Verson.

Wirkung

Senghor hat die Unabhängigkeit als Kultur gelesen, nicht nur als Flagge. Gegen die Behauptung, Afrika habe keine Zivilisation, setzt er Rhythmik, Gemeinschaft, die Teilhabe an einem Humanismus, der Europa nicht mehr allein besitzt. Gegen Césaires Verrohung setzt er die Versöhnung, die oft zu weich geklungen hat: Négritude als Beitrag, nicht als Krieg. Die Kritik hat die Emotion gegen den Hellenen für eine neue Rassenlehre, den Präsidenten für zu französisch, die Kultur für zu einheitlich gehalten.

Gelesen wird er als Staatsmann und als Lyriker. Wer Senghor nur als Präsidenten kennt, unterschlägt den Band, der die Négritude zum Organon machte. Wer nur die Gedichte kennt, unterschlägt, dass 1964 Politik in Prosa war. Neben Césaire steht er als der, der die Quelle zur Akademie machte; neben Cabral als der, der das Dorf in den Salon holte.

Werke

In Auswahl außerdem: Nation et voie africaine du socialisme, die Gedichte, die Janheinz Jahn verdeutschte.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.