Autor:Joseph von Eichendorff

1788 1857
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Joseph von Eichendorff (1788–1857), auf Schloss Lubowitz in Oberschlesien geboren, hat der deutschen Romantik das Lied gegeben, das man im Wald zu hören meint, auch wo keiner singt. Aus dem Leben eines Taugenichts schickt den Müllerssohn fort, und die Landschaft macht mit.

Leben

Adel, Jesuitengymnasium in Breslau, Halle, Heidelberg, wo er Brentano und Arnim trifft, dann der preußische Verwaltungsdienst, der ihn nach Danzig, Königsberg, Berlin führt. Der Umweg war dieses Amt: Eichendorff schrieb die Wälder, während er Akten der Restauration führte, katholisch, königstreu, und trotzdem der Dichter der offenen Straße. 1826 der Taugenichts; die Gedichte liefen nebenher, oft ohne dass er sie sammelte. Er starb in Neisse, der Schlossbesitz war verloren, der Ton geblieben.

Wirkung

Eichendorff hat die Wanderung zur deutschen Form gemacht: nicht die Bildungsreise mit Ziel, sondern das Gehen, das ein Lied nach sich zieht. Der Taugenichts versteht nichts und kommt an; die Ironie ist leise, die Sehnsucht nicht. Die Schule hat die Gedichte auswendig lernen lassen und die Novelle zum Inbild der Romantik gemacht. Das hat den Text nicht verfälscht, nur hell gewaschen. Unter der Leichtigkeit sitzt die Restauration, die die Straßen kontrolliert, und ein Katholik, der die Welt für ein Gleichnis hält, ohne sie zu predigen.

Die Nachwelt hat ihn zum Heimatdichter und zum reinen Lyriker gemacht; beides greift zu kurz. Wer nur „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ will, hat den Taugenichts nicht gelesen, der am Ende heiratet, als wäre die Freiheit eine Probe gewesen. Wer nur die Ironie will, unterschlägt, dass Eichendorff die Landschaft wirklich liebt. Der preußische Beamte hat das Lied nicht widerlegt. Er hat es dienstlich überlebt.

Werke

In Auswahl außerdem: Ahnung und Gegenwart, Das Marmorbild, die Gedichte.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.