Autor:Joachim Ritter

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Joachim Ritter (1903–1974), in Geesthacht geboren, hat Hegel zum Philosophen der modernen Freiheit gemacht, nicht zum Vorläufer des Staates, der schluckt. Hegel und die französische Revolution von 1957 ist das schmale Buch, an dem die Ritter-Schule hängt: Herkunft und Zukunft, die sich in der bürgerlichen Gesellschaft entzweien.

Leben

Hamburg, die Jahre im Nationalsozialismus, die er später als Belastung trug, Münster, die Schüler, die das Historische Wörterbuch bauten. Der Umweg ist Hegel gegen die Legende, er habe 1789 verraten: Wer die Revolution bejaht und die Entzweiung denkt, ist kein Restaurationsphilosoph. Er starb in Münster.

Wirkung

Ritter hat die bürgerliche Gesellschaft als Ort der modernen Freiheit gelesen, nicht als Abfall vom Sittlichen. Gegen die Linke, die Hegel zum Vater des Staates macht, setzt er die Revolution als Prinzip; gegen die Rechte, die Herkunft heiligen will, setzt er die Entzweiung, ohne die Moderne nicht zu haben ist. Konservativ ist hier die Behauptung, dass Institutionen die Freiheit tragen, nicht ersetzen.

Gelesen wird er als Gründer einer Schule und als zu milde Figur. Die Kritik hat die Entzweiung für versöhnt, 1933 für zu leise, Hegel für zu bürgerlich gehalten. Wer Ritter nur als Wörterbuchherausgeber kennt, unterschlägt 1957; wer nur 1957 kennt, unterschlägt die Schüler, die daraus Metaphysik und Politik machten.

Werke

In Auswahl außerdem: Metaphysik und Politik, das Historische Wörterbuch der Philosophie als Herausgeber.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.