Autor:Jane Bennett

1957
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Jane Bennett (geb. 1957), in den Vereinigten Staaten geboren, hat den Dingen eine politische Macht zugesprochen, ohne sie zu beseelen wie ein Kinderspiel. Lebhafte Materie verlangt eine Ökologie, in der Müll, Metall und Strom Akteure sind.

Leben

Politische Theorie, Johns Hopkins, die Lektüre Spinozas, Thoreaus, Deleuze’ – nicht als Ornament, sondern als Lehre der Immanenz. Der Umweg über den öffentlichen Raum erklärt das Buch: Wer gesehen hat, wie ein Stromausfall eine Stadt umordnet, glaubt nicht mehr, dass nur Menschen handeln. Bennett lehrt in Baltimore. Die Prosa bleibt essayistisch, die Theorie bei den Beispielen.

Wirkung

Vitaler Materialismus: Bennett hat der politischen Theorie die Hierarchie von Subjekt und Objekt gekürzt. Dinge widerstehen, verführen, versammeln; Politik, die nur den Willen kennt, verfehlt das Gefüge. Die Umweltgeisteswissenschaften haben das Buch von 2010 genommen, oft als Lizenz, über alles zu reden, was glänzt.

Die Kritik nennt das eine Entlastung der Verantwortung, eine Romantik des Objekts. Wer Bennett nur als Gegnerin des Anthropozentrismus liest, unterschlägt die politische Pointe: ohne ein anderes Bild der Materie bleibt Ökologie Moral für Menschen. Neben Bruno Latour steht sie als die, die den Aktanten spürbar macht, nicht nur vernetzt.

Werke

In Auswahl außerdem: The Enchantment of Modern Life, Influx and Efflux.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.