Autor:Heinrich Wölfflin

1864 1945
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Heinrich Wölfflin (1864–1945), in Winterthur geboren, hat der Kunstgeschichte das Sehen als vergleichbare Form gegeben. Kunstgeschichtliche Grundbegriffe macht aus Renaissance und Barock fünf Paare, an denen sich Stil zeigen lässt, ohne die Biographie des Meisters.

Leben

Basel, Berlin, München, Zürich: der Lehrstuhl als Umweg, der das Buch erklärt. Wölfflin lernte bei Burckhardt und machte aus dessen Kulturgeschichte eine Optik. Er starb 1945 in Zürich, im Jahr, in dem die deutsche Kunstgeschichte ihren Gegenstand neu sortieren musste.

Wirkung

Wölfflin hat das Formsehen vom Inhalt und vom Künstlerleben gelöst. Linear und malerisch, Fläche und Tiefe: wer seither Stil sagt, hat oft diese Paare im Kopf, auch wo er sie bestreitet. Die Kunstgeschichte wurde vergleichbar, schulisch, reproduzierbar – und darin modern.

Gelesen wird das Buch als Organon und als Zwang. Die spätere Sozialgeschichte hat ihm vorgeworfen, das Auge zu isolieren; die Ikonologie hat den Sinn nachgetragen, den die Form bei ihm nicht braucht. Wer Wölfflin nur als Formalisten führt, unterschlägt, dass er das Fach aus der Anekdote geholt hat.

Werke

In Auswahl außerdem: Renaissance und Barock, Die klassische Kunst.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.