Hélène Cixous (geb. 1937), in Oran geboren, hat das Schreiben der Frau als Sprengung der männlichen Ordnung gelesen. Das Lachen der Medusa ist der Essay von 1975, der der écriture féminine den Namen und den Ton gegeben hat: Körper, Stimme, das Lachen gegen den Mangel.
Leben
Algerien, Paris, Vincennes, das Theater. Der Umweg ist die Kolonie und die Sprache: Wer Französisch als Herrschaft kennt, schreibt es gegen den Strich. Cixous bleibt Dichterin und Theoretikerin in einem, oft gegen die Disziplin, die nur eines will.
Wirkung
Cixous hat den Feminismus der siebziger Jahre um eine Prosa erweitert, die nicht nur Rechte fordert, sondern die Sprache angreift, in der Rechte formuliert werden. Gegen Irigarays Spiegel setzt sie das Lachen; gegen den amerikanischen Essay die Dichtung. Die Wirkung liegt im Ton, der Nachahmerinnen und Gegner gleichermaßen gereizt hat.
Gelesen wird der Text als Gründung und als Manier. Die Kritik hat die écriture féminine für essentialistisch, für unlesbar, für zu literarisch gehalten. Wer Cixous nur als Theorie kennt, hat die Stimme nicht gehört; wer nur die Stimme kennt, unterschlägt den Angriff auf Freud.
Werke
- Das Lachen der Medusa (1975)
In Auswahl außerdem: Innen, die Theaterstücke, die späteren autobiographischen Bücher.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.