Autor:Gustave Flaubert

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Gustave Flaubert (1821–1880), in Rouen geboren, hat dem Roman die Genauigkeit des Satzes und der Madame Bovary das Verlangen gegeben, das die Provinz nicht stillt. Der Prozess von 1857 hat das Buch berühmt gemacht; die Kunst hätte es auch ohne den Staatsanwalt getan.

Leben

Arztsohn, abgebrochenes Jurastudium in Paris, dann Croisset am Seineufer, das Haus, aus dem er kaum noch wegmusste. Die Orientreise, die Briefe an Louise Colet, die jahrelange Feile an jedem Absatz: Der Umweg ist die Langsamkeit. Nach dem Freispruch im Bovary-Prozess wurde er zum heimlichen Gesetzgeber der Prosa. Er starb in Croisset.

Wirkung

Flaubert hat erzählt, ohne zu richten, und gerade darin gerichtet. Emma Bovary langweilt sich in Yonville; die Erzählung gibt ihr weder Recht noch Strafe, nur die genaue Welt, an der sie scheitert. Die erlebte Rede – die Stimme, die in die Figur gleitet, ohne sie zu werden – ist seither das Werkzeug des europäischen Romans.

Zola, Henry James, Kafka haben an ihm gelernt; der Vorwurf der Kälte trifft die Disziplin, nicht die Empfindung. Madame Bovary, das bin ich ist Anekdote und trotzdem wahr: Er hat das Verlangen so ernst genommen wie die Apothekerrechnung. Die Schule liest den Ehebruch; das Buch ist eine Studie über das Lesen selbst, das Leben verdirbt.

Werke

In Auswahl außerdem: Salammbô, Die Erziehung der Gefühle, Bouvard und Pécuchet.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.