Autor:Daniil Granin

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Daniil Granin (1919–2017), im Gouvernement Kursk geboren und in Sankt Petersburg gestorben, hat die Leningrader Blockade vom Heldenepos auf den Hunger umgestellt. Das Blockadebuch, mit Ales Adamowitsch, montiert Zeugnisse statt einer Lehre, die den Staat rettet.

Leben

Daniil German, der Name Granin ist das Schriftstellerpseudonym; Elektrotechnik, die Kirow-Werke, dann die Front vor Leningrad. Der Umweg ist diese Stadt: Wer sie als junger Mann belagert sah, sammelte dreißig Jahre später mit dem Weißrussen Adamowitsch Tagebücher, Briefe, Stimmen. Kapitel 1977 in der Nowy Mir, Buch 1979, in Leningrad selbst verboten, bis die örtliche Parteiführung wechselte. Ingenieursromane und der Bison über den Genetiker, der Stalin trotzte, stehen daneben. Er starb mit achtundneunzig in der Stadt, die wieder Sankt Petersburg hieß. 2014 sprach er im Deutschen Bundestag.

Wirkung

Granin und Adamowitsch haben die Tatsachenwahrheit gegen die Parteilinie gesetzt: nicht der Heroismus unter Führung der Partei, sondern das Verhungern, das nicht besser macht, sondern dünner. Rund eine Million Tote, die meisten durch Hunger. Die Montage aus vielen Stimmen bricht die glatte Moral; Nachbarschaft kann teilen oder verschließen. In der Sowjetunion war das ein Skandal der Langsamkeit, danach Pflichtlektüre und 2013 schulisch empfohlen.

Die deutsche Aufnahme, zuerst bei Volk und Welt, 2018 bei Aufbau mit einem Vorwort von Ingo Schulze, hat den dokumentarischen Atem bewahrt. Wer Granin nur als offiziösen Kriegsautor nimmt, unterschlägt das Verbot in Leningrad. Wer nur den Ankläger des Systems sucht, unterschlägt, dass das Buch Zeugnis ist, keine Abrechnung mit allem Sowjetischen. Die Stimmen der Verhungerten bleiben die Widerlegung jedes Heldenepos.

Werke

In Auswahl außerdem: Der Bison, Die Suche.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.