Autor:Betty Friedan
Betty Friedan (1921–2006), in Illinois geboren, hat der amerikanischen Frauenbewegung der sechziger Jahre das Wort vom Weiblichkeitswahn gegeben. Der Weiblichkeitswahn machte aus dem Unbehagen der Hausfrau eine öffentliche Diagnose.
Leben
Friedan arbeitete als Journalistin, heiratete, lebte in den Vororten und befragte ihre Studienkolleginnen; aus deren Unbehagen, einem Problem ohne Namen, wurde das Buch. 1966 gründete sie mit anderen die größte amerikanische Frauenorganisation der folgenden Jahre. Der Ruhm war der einer Anklägerin, die aus der Mitte kam, nicht vom Rand. Sie starb in Washington.
Wirkung
Friedan hat den Feminismus in die Wohnzimmer der Mittelschicht getragen: Magazine, Werbung, Freud, der Haushalt, der sich dehnt. Gegen Beauvoirs Philosophie setzt sie die amerikanische Empirie. Die spätere Theorie hat sie oft als zu weiß, zu bürgerlich abgetan – und von ihrer Öffentlichkeit gezehrt.
Wer nur die zweite Welle kennt, hat dieses Buch als Zündung. Wer nur die Zündung kennt, unterschlägt, wen sie nicht meinte.
Werke
- Der Weiblichkeitswahn (1963)
In Auswahl außerdem: The Second Stage, The Fountain of Age.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.