Autor:Benjamin Lebert

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Benjamin Lebert (geb. 1982), in Freiburg im Breisgau geboren, hat mit sechzehn den Internatsroman geschrieben, der die Behinderung nicht zur Lehre macht. Crazy lässt einen Jungen mit halbseitiger Lähmung sagen, er sei ein Krüppel, nur damit die anderen es wüssten. Elke Heidenreich nannte den Band zärtlich und erstaunlich; Maxim Biller hörte eine Schwärze des Nachthimmels. Der englische Titel bleibt stehen: verrückt, und das Leben auch.

Leben

Von Geburt an die eine Seite des Körpers, Internat, die Nähe zur Schulzeit, aus der 1999 bei Kiepenheuer & Witsch das Buch wurde. Der Umweg war dieses Internat: Lebert schrieb keinen Lebensbericht, auch wenn Leser einen wollten; später verwies er auf ein anderes Buch, wenn nach der Autobiographie gefragt wurde. 2000 die Verfilmung, die vom Roman abweicht. Er lebt in Berlin und hat weiter erzählt, ohne das Debüt einzuholen.

Wirkung

Lebert hat das Erwachsenwerden nicht als Überwindung der Lähmung erzählt, sondern als Freundschaft, Alkohol, den ersten Körper, das Gespräch mit dem gelähmten Teil, das niemand sonst führen kann. Der Witz ist Schutz und Genauigkeit: Benni stellt sich vor, indem er die Demütigung vorwegnimmt. Gegen die rührenden Geschichten vom tapferen Kranken steht hier ein Junge, der tapfer sein will und es oft nicht ist. Das Buch traf eine Generation, die Internat und Jugend als denselben Raum las.

Schule und Film haben Crazy festgesetzt und oft entschärft. Man hat das Alter des Autors als Wunder verkauft und den Text als Tagebuch missverstanden. Lebert hat widersprochen: Es ist ein Roman. Die späteren Bücher – der Bruder, der Winter, das Du – fanden weniger Lärm. Wer nur den Film kennt, kennt eine weichere Internatszeit. Das Debüt bleibt das Maß, weil es den Satz riskiert, den die Erwachsenen höflich umgehen.

Werke

In Auswahl außerdem: Der Vogel ist ein Rabe, Kannst du, Im Winter dein Herz.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.