Autor:Bastian Sick

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Bastian Sick (geb. 1965 in Lübeck) hat aus einer Internetglosse über Zweifelsfälle der deutschen Sprache ein Massenbuch gemacht. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod führt durch den Irrgarten, indem er den Fehltritt öffentlich macht.

Leben

Er wuchs in Ratekau auf, studierte in Hamburg Geschichte und Romanistik und kam über den Carlsen-Verlag als Korrektor zum Spiegel, zuerst ins Fotoarchiv, dann zu Spiegel Online. Der Umweg war die Kolumne Zwiebelfisch ab 2003: Grammatik als Unterhaltung. 2004 der erste Band bei Kiepenheuer & Witsch, Millionenauflagen, die Deutschstunde in der Kölnarena, eine WDR-Sendung. 2009 machte er sich selbständig. Er lebt in Hamburg und Niendorf.

Wirkung

Sick hat eine Öffentlichkeit für Grammatik geschaffen, die die Sprachwissenschaft so nicht hatte, und eine Sprachkritik popularisiert, die Wandel als Verfall schreibt. Der Genitiv stirbt bei ihm, weil der Dativ ihn verdrängt; der Apostroph und das Fugen-s werden zu Sittendingen. Die Schule hat die Glossen genommen, die Linguistik hat sie als normativ und stellenweise falsch zurückgewiesen.

Die Nachwelt hat den Unterhalter behalten und den Wegweiser angezweifelt. Wer nur lacht, unterschlägt, dass Sick Rangordnungen setzt. Wer nur die Fehlerliste der Fachleute will, unterschlägt, dass ohne ihn über den Genitiv öffentlich kaum noch gesprochen würde. Der Zwiebelfisch bleibt die Marke; die Sprache dahinter bewegt sich weiter.

Werke

In Auswahl außerdem: Happy Aua, Wie gut ist Ihr Deutsch?.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.