Autor:Alice Walker

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Alice Walker (geb. 1944), in Eatonton in Georgia geboren, hat der schwarzen Frau im ländlichen Süden die Stimme gegeben, in der sie sich selbst zuerst als Brief hört. Die Farbe Lila ist kein Schmuck, sondern ein Anspruch: Celie schreibt, bis sie die Welt als Schönheit wahrnehmen kann. 1983 erhielt Walker als erste schwarze Amerikanerin den Pulitzerpreis für Belletristik.

Leben

Tochter einer Familie, die fremdes Land gegen Anteil am Ertrag bestellte; als Kind auf einem Auge erblindet, die Bürgerrechtsbewegung, Spelman und Sarah Lawrence. Der Umweg war Georgia selbst: Walker hat die Sprache ihrer Figuren nicht für den weißen Literaturbetrieb geglättet und einen Feminismus schwarzer Frauen gegen einen gesetzt, der sie nicht mitdachte. Sie lebte später in Kalifornien, schrieb weiter Romane, Essays, Gedichte. Die Farbe Lila bleibt das Buch, an dem ihr Name hängt.

Wirkung

Walker hat den Briefroman dazu benutzt, einer Frau das Wort zu geben, der man es genommen hatte: Celie schreibt an Gott, dann an die Schwester, und lernt, dass Netz und Hof und Körper ihr gehören können. Die Liebe zwischen Frauen, die Gewalt der Männer, Afrika als Gegenort – das Buch hält das zusammen, ohne daraus eine Lehre zu pressen. Steven Spielbergs Film von 1985 hat den Stoff weltbekannt gemacht und die Härte entschärft; die Oper und spätere Fassungen haben nachgelegt.

Gelesen wird der Roman als Befreiungsgeschichte und als Streit um das Bild schwarzer Männer. Man hat Walker vorgeworfen, sie liefere den Süden der weißen Rührung aus; man hat sie gefeiert, weil Celie nicht mehr flüstert. Beides trifft eine Seite. Wer nach 1982 über Briefe, Schwestern und die Farbe spricht, die man erst spät sieht, spricht hinter diesem Band. Rowohlt hält den Text; die angegebene Ausgabe ist die Taschenbuchform, in der Celie weitergeschrieben hat.

Werke

In Auswahl außerdem: Meridian, Das Geheimnis der Freude, Im Tempel meines Vertrauten.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.