Anna Karenina
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Anna Karenina |
| Autor(en): | Lew Tolstoi |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | dtv |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1878 |
| Seitenanzahl: | 1296 Seiten |
| Originaltitel: | Анна Каренина |
| Originalsprache: | russisch |
| ISBN-10: | 3423139951 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783423139953 |
| Schlagwörter: | Ehe, Gesellschaft, Russland, Glaube |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Anna Karenina ist der 1875 bis 1877 in der Zeitschrift Russkij Westnik gedruckte und 1878 als Buch erschienene Roman von Lew Tolstoi. Die Angabe zum Umfang bezieht sich auf die dtv-Ausgabe in der Übersetzung von Rosemarie Tietze.
Inhalt
Zwei Handlungen laufen nebeneinander. Anna, Frau des hohen Beamten Karenin, begegnet in Moskau dem Offizier Wronskij. Was in der Gesellschaft als Spiel beginnt, wird eine Liebe, die ihre Ehe, ihren Sohn und ihren Rang zerstört. Karenin verweigert die Scheidung; Anna folgt Wronskij nach Italien und zurück, isoliert sich, eifersüchtig und ausgeschlossen, und tötet sich unter einem Zug.
Daneben wirbt der Gutsherr Lewin um Kitty, die ihn zuerst um Wronskijs willen abweist. Die beiden finden zueinander, heiraten, streiten über Wirtschaft, Glaube und das Kind. Lewin sucht auf dem Hof und in der Ernte, was Anna in der Leidenschaft sucht: ein Leben, das trägt. Der Roman schließt nicht mit Annas Tod, sondern mit Lewins durchwachter Nacht, in der ihm der Glaube als Arbeit am Nächsten erscheint, nicht als Lehre.
Einordnung
Tolstoi hat den Gesellschaftsroman der Hauptstädte mit dem Hof verbunden und beide Lagen ernst genommen. Der berühmte erste Satz – glückliche Familien seien einander gleich, unglückliche jede auf ihre Weise – stellt eine Regel auf, die der Roman an zwei Haushalten prüft. Anna ist keine Moralpredigt gegen den Ehebruch; sie ist die genaue Schilderung einer Strafe, die die Gesellschaft vollstreckt, ohne sie auszusprechen. Neben Krieg und Frieden gilt das Buch als Tolstois geschlossenstes Werk: weniger Feldherrnillusion, mehr die Enge einer Ehe.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
