A Critique of Postcolonial Reason

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Gayatri Chakravorty Spivak · 1999 · Sachbuch, Literaturwissenschaft


Das Werk
Deutscher Titel: A Critique of Postcolonial Reason
Autor(en): Gayatri Chakravorty Spivak
Originaltitel: A Critique of Postcolonial Reason. Toward a History of the Vanishing Present
Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 1999
Schlagwörter: Subalterne, Vernunft, Kant, Nachkolonialität
Sachgebiete: Sachbuch, Literaturwissenschaft
Greifbare Ausgabe
Verlag: Harvard University Press


Umfang dieser Ausgabe: 449 Seiten
ISBN: 9780674177642
Verweise


A Critique of Postcolonial Reason erschien 1999 in Cambridge, Massachusetts. Gayatri Chakravorty Spivak liest Kant, Hegel, Marx auf die Lücken hin, in denen die Subalterne verschwindet, und die postkoloniale Vernunft, die sie retten will, indem sie sie vertritt. Der Aufsatz »Can the Subaltern Speak?« bleibt der Schatten; hier steht das Buch. Said ist nicht dieser Slot.

Inhalt

Spivak, aus Kalkutta, Übersetzerin Derridas, geht durch die philosophische Vernunft, die Welt als Maß des Westens setzt, und durch die Literatur, in der die Satí, die Witwenverbrennung, als Stimme gelesen wurde, die keine war. Die Subalterne spricht nicht, wo Vertreter für sie sprechen; die Kritik besteht darin, diese Stelle zu zeigen, ohne sie mit der eigenen Stimme zu füllen. Gegen Nandy, der Gandhi als Therapie setzt, setzt Spivak die Dekonstruktion, die Therapie für eine andere Herrschaft halten kann. Gegen Sen, der Fähigkeiten misst, setzt sie die Behauptung, dass Messen schon eine Vernunft ist, die ausschließt. Gegen Chatterjee, der die Nation fragmentiert, steht die philosophische Härte, die Nation und Vernunft zusammenliest.

Wer nur den Aufsatz kennt, hat das Buch nicht gelesen, in dem Kant nicht Fußnote ist. Wer nur die Unlesbarkeit sucht, unterschlägt die Satí-Kapitel, die tödlich klar sind. Die Grenzen liegen im Jargon, der Gemeinden ausschließt, für die Spivak eintreten will, und in der Gefahr, Sprechen-Können zur Unmöglichkeit zu machen, die Politik lähmt. Ambedkar ließ Dalits als Subjekte sprechen; Spivak warnt, dass Vertretung verschwinden macht. Beide Sätze stehen.

Die Wirkung ist die eines Bandes, der die nachkoloniale Literaturwissenschaft zum Seminar der Vernunft machte. Die indische Theorie braucht ihn, weil ohne ihn Unabhängigkeit nur Staat, Askese und Ökonomie wäre, ohne die Lücke, in der die Unterworfene nicht vorkommt. Das Englische Original bleibt der Titel, unter dem das Buch gelesen wird; die deutsche Rede sagt Kritik der nachkolonialen Vernunft und meint denselben Band. Wer nur die Unmöglichkeit des Sprechens als Pointe behält, hat die Kapitel nicht gelesen, in denen Spivak die Archive der Verbrennung und der Verwaltung durchgeht.

Einordnung

Spivak hat der indischen Theorie die Kritik der postkolonialen Vernunft hinterlassen. Neben Ambedkar, Nandy und Chatterjee steht dieser Band als die Behauptung, dass Retten Vertreten sein kann, das verschwinden macht. Die Wirkung reicht in die Literaturwissenschaft der Welt. Wer nach 1999 Subalterne sagt und nicht nur Arme meint, spricht Spivak. Der Aufsatz bleibt berühmter; hier steht das Buch.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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