Das Schloss

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Das Schloss
Autor(en): Franz Kafka
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: S. Fischer
Serie:
Erscheinungsjahr: 1926
Seitenanzahl: 416 Seiten
Originaltitel: -
Originalsprache: deutsch
ISBN-10: 3596902181
ISBN-13/

EAN-Code:

9783596902187
Schlagwörter: Bürokratie, Macht, Ankunft, Undurchdringlichkeit
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Das Schloss ist der 1922 entstandene, 1926 von Max Brod herausgegebene Roman von Franz Kafka. Ein Landvermesser namens K. kommt in einem Dorf an, das einem Schloss untersteht – und kommt dort niemals an.

Inhalt

Spätabends erreicht K. ein verschneites Dorf. In der Wirtsstube wird er geweckt: Ohne Erlaubnis des Grafen darf niemand bleiben. K. behauptet, als Landvermesser gerufen worden zu sein. Ein Anruf beim Schloss scheint das zu bestätigen, ein zweiter nimmt es wieder zurück. Am nächsten Morgen sieht K. das Schloss, nah und doch unerreichbar; der Weg dorthin führt nicht hin.

Was folgt, ist eine Kette von Annäherungen, die sich in Vermittlung auflösen. Die Gehilfen Artur und Jeremias werden ihm zugeteilt, ohne dass klar wird, wozu. Die Wirtin, der Dorfvorsteher, der Bote Barnabas und dessen Schwestern Olga und Amalia erzählen vom Schloss, jeder anders. Klamm, ein Beamter, den K. einmal durch ein Guckloch sieht, bleibt unerreichbar; Frieda, Klamms Geliebte, geht zu K. über und verlässt ihn wieder. Jede Auskunft erzeugt zwei neue. Das Schloss telefoniert, schreibt, schweigt; die Akten sind in Ordnung und widersprechen sich.

K. will bleiben, heiraten, eine Stelle als Schuldiener annehmen, das Schloss erreichen. Nichts davon gelingt im Sinn eines Fortschritts. Der Roman bricht ab. Brod überlieferte, Kafka habe K. sterben und ihm auf dem Sterbebett die Aufenthaltserlaubnis erteilen lassen – als Gnade, die nichts mehr ändert. Der Text selbst gibt diese Lösung nicht.

Einordnung

Nach Der Prozeß ist Das Schloss Kafkas zweiter großer Roman der undurchdringlichen Instanz. Wo Josef K. verhaftet wird, ohne die Schuld zu kennen, sucht dieser K. Aufnahme, ohne die Bedingung zu kennen. Deutungen – theologisch, bürokratisch, existenziell – haben sich an den Text gehängt; er lässt sie alle zu und bestätigt keine. Zusammen mit Die Verwandlung bildet er den Kern dessen, was man kafkaesk nennt: die Macht, die nah ist und nicht spricht.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.