Autor:Richard Taruskin

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Richard Taruskin (1945–2022), in New York geboren, hat die westliche Musik als Machtgeschichte erzählt, nicht als Natur des Kanons. The Oxford History of Western Music ist die Summe: sechs Bände, in denen Notation, Nation und Moderne als Taten unter Herrschaft erscheinen.

Leben

Viola da gamba, die Promotion über russische Musik, Berkeley, die Streitschriften gegen die historische Aufführungspraxis, die sich für unschuldig hielt. Der Umweg war Strawinsky und die sowjetische Tonsprache: Wer Zensur kennt, glaubt der Autonomie der Form nur noch als These. Er starb 2022. Der Polemiker und der Erzähler waren derselbe Mann.

Wirkung

Taruskin hat dem Fach das Epos gegeben, das Methode durch Erzählung ersetzt, ohne die Analyse zu streichen. Die Debatten über Authentizität, über den Westen, über Strawinsky tragen seinen Namen. Dahlhaus bleibt der Gegenspieler, den er brauchte.

Gelesen wird er als Amerikaner, der Deutschland die Unschuld nahm. Wer nur die Polemik meint, unterschlägt die sechs Bände. Wer nur die Bände meint, unterschlägt, dass sie Parteinahme sind. Neben Adler und Dahlhaus steht er als der, der Geschichte schrieb, statt sie zu begründen.

Werke

In Auswahl außerdem: Stravinsky and the Russian Traditions, Text and Act, Defining Russia Musically.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.