Neokolonialismus. Die letzte Stufe des Imperialismus
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Neokolonialismus. Die letzte Stufe des Imperialismus |
| Autor(en): | Kwame Nkrumah |
| Originaltitel: | Neo-Colonialism, the Last Stage of Imperialism |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1965 |
| Schlagwörter: | Neokolonialismus, Ghana, Imperialismus, Flagge |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Politik |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | |
| Umfang dieser Ausgabe: | 280 Seiten |
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| Verweise | |
Neokolonialismus. Die letzte Stufe des Imperialismus erschien 1965, ein Jahr bevor Kwame Nkrumah in Ghana gestürzt wurde. Nkrumah liest die Unabhängigkeit als Flagge über fortdauernder Herrschaft: Kapital, Rohstoffe, die alten Firmen, der Staat, der dient, ohne Kolonialbeamte zu brauchen. Das Buch hat der afrikanischen Unabhängigkeit das Wort gegeben, das Rodney als Unterentwicklung rechnete und Fanon als Bourgeoisie fürchtete.
Inhalt
Nkrumah schreibt als Präsident und als Theoretiker. Der Titel spielt auf Lenin an und verschiebt ihn: Die letzte Stufe ist nicht der Krieg der Reiche, sondern die Unabhängigkeit, die das Reich unsichtbar macht. Gegen Césaires Verrohung setzt er die Ökonomie. Gegen Memmis Paar setzt er den Weltmarkt. Gegen Cabral, der zur Quelle zurückruft, setzt er den Staat, der Quellen verwaltet und verrät. 1966 der Putsch, den er als Bestätigung las, aus dem Exil. Wer nur den gestürzten Präsidenten sucht, hat die Firmenkapitel nicht gelesen. Wer nur das Schlagwort sucht, unterschlägt Ghana als Probe.
Die Grenzen liegen in der eigenen Herrschaft, die Dissidenten nicht schonte, und in einem Pan-Afrika, das Staaten überwölben wollte, ohne sie zu demokratisieren. Das Lemma darf das nicht beschönigen. Das Buch bleibt trotzdem das Organon: Nach 1965 ist Unschuld in der Rede von Unabhängigkeit schwerer. Rodney zählte Europas Tat; Nkrumah zählte die Flagge, unter der die Tat weitergeht. Mbembe wird später die Vernunft der Rasse nach den Imperien lesen; Nkrumah steht davor, als die Imperien schon Flaggen waren.
Die Wirkung ist die eines Wortes, das Bewegungen, Seminare und Gegner füllte. Der Sturz hat den Autor belastet; das Wort nicht erledigt.
Einordnung
Nkrumah hat der afrikanischen Unabhängigkeit den Neokolonialismus hinterlassen. Neben Fanon, Rodney und Cabral steht dieser Band als die Behauptung, dass Flagge nicht Ende ist. Die Wirkung reicht in jede Debatte über nachkoloniale Herrschaft. Wer nach 1965 Unabhängigkeit sagt und Firma meint, spricht Nkrumah. Der Putsch hat Ghana übernommen; das Buch hat die Lage benannt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.