A Social and Religious History of the Jews

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Salo Wittmayer Baron · 1937 · Sachbuch, Geschichte


Das Werk
Deutscher Titel: A Social and Religious History of the Jews
Autor(en): Salo Wittmayer Baron
Originaltitel: A Social and Religious History of the Jews
Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 1937
Schlagwörter: Gesellschaft, Religion, Diaspora, Synthese
Sachgebiete: Sachbuch, Geschichte
Greifbare Ausgabe
Verlag: Columbia University Press


Umfang dieser Ausgabe:
ISBN:
Verweise


A Social and Religious History of the Jews begann 1937, wuchs auf achtzehn Bände und blieb unvollendet. Salo Wittmayer Baron erzählt die Juden gegen das »lachrymose« Bild des ewigen Leidens: Gesellschaft, Recht, Wirtschaft, Religion als Lage, nicht als Träne. Das Buch hat der jüdischen Geschichte das amerikanische Organon gegeben, gegen Graetz’ Pathos und Dubnows Volksstolz, ohne beide zu streichen.

Inhalt

Baron, aus Tarnów, in New York lehrend, widerspricht der Historie, die Juden nur als Opfer kennt. Es gab Autonomie, Handel, Vielfalt, Epochen, die nicht nur Pogrom sind. Gegen Graetz setzt er die Gesellschaft. Gegen Dubnow setzt er die Religion, die Dubnow zu sehr zur Volksform machte. Gegen Hilbergs Vernichtung, die später das 20. Jahrhundert als Behörde zählte, steht Barons lange Dauer, die 1937 noch nicht wissen konnte, was 1941 begann – und die er nach 1945 fortsetzte, ohne die Träne nun zum Ganzen zu machen. Das ist die Stärke und die Gefahr.

Wer nur die achtzehn Bände als Unlesbarkeit sucht, hat den Satz gegen das Lamentable nicht gelesen. Wer nur die Anti-Träne sucht, unterschlägt, dass Baron die Vernichtung kannte und die Historie trotzdem nicht zur Passion kürzen wollte. Yerushalmi wird das Gedächtnis gegen diese Historie setzen; Baron bleibt der Historiker, der Gedächtnis für ungenau hält, wo Quellen reichen. Die Grenzen liegen in der amerikanischen Zuversicht und in einem Werk, das niemand mehr ganz liest. Das Fach liest den Satz.

Die Wirkung ist die einer These, die Lehrpläne formte: jüdische Geschichte als Geschichte, nicht als Klage. Nach 1945 war das unbequem und nötig.

Einordnung

Baron hat der jüdischen Geschichte die soziale und religiöse Breite hinterlassen. Neben Graetz, Dubnow und Hilberg steht dieser Band als die Behauptung, dass Leiden nicht das Wesen ist. Die Wirkung reicht in die amerikanische Judaistik. Wer nach 1937 jüdische Geschichte sagt und gegen die Träne meint, spricht Baron. Die Vernichtung hat die These nicht widerlegt; sie hat sie zur Pflicht gemacht, beides zu halten.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.