Der Steppenwolf

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Der Steppenwolf
Autor(en): Hermann Hesse
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Suhrkamp
Serie:
Erscheinungsjahr: 1927
Seitenanzahl: 305 Seiten
Originaltitel: Der Steppenwolf
Originalsprache: deutsch
ISBN-10: 3518188124
ISBN-13/

EAN-Code:

9783518188125
Schlagwörter: Identitätskrise, Moderne, Innenschau, Magisches Theater
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Der Steppenwolf ist ein 1927 erschienener Roman von Hermann Hesse. Das Buch gehört zu den meistgelesenen Werken der deutschsprachigen Literatur und schildert die existenzielle Krise eines intellektuellen Einzelgängers in der Weimarer Republik.

Inhalt

Der fünfzigjährige Gelehrte Harry Haller fühlt sich in der bürgerlichen Welt fremd und beschreibt sich selbst als „Steppenwolf": halb Mensch, halb einsamer Wolf. Einsam und depressiv irrt er durch eine unbenannte Stadt, bis ihm ein Mann den „Traktat vom Steppenwolf" in die Hand gibt.

Bald darauf lernt er die tanzbegeisterte Hermine kennen, die ihn in die Welt der Sinne und des Lebens führt. Unter ihrem Einfluss erlebt er Liebe, Jazz und gesellschaftliche Spiele – bis er im Magischen Theater die mit Pablo liegende Hermine ersticht. Im Spiel mit den Figuren seines Inneren reflektiert er am Ende die Möglichkeit, sein zerklüftetes Selbst nicht als endgültiges Urteil, sondern als Ausgangspunkt zu begreifen.

Hermine und Pablo schaffen für Haller einen Gegenentwurf zur bürgerlichen Ordnung: Tanz, Erotik, Jazz und spielerische Identitätswechsel. Der „Traktat vom Steppenwolf" im Text unterbricht die Handlung mit theoretischen Reflexionen über Mensch und Wolf. Die gewaltsame Katastrophe im Magischen Theater wirkt zugleich als Traum, als psychische Krise und als Angebot, das Ich nicht eindimensional zu lesen.

Einordnung

Der Roman verbindet Tagebuch, Essay und Vision zu einer intensiven Innenschau. Hesse erhielt 1946 den Nobelpreis für Literatur; Der Steppenwolf gilt als eines seiner zentralen Werke und wurde mehrfach für Bühne und Film bearbeitet.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 5, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

Später durchgesehen: Ein zweites KI-Sprachmodell hat den Text geprüft und einzelne Formulierungen berichtigt (Grok 4.6, xAI). Bestand, Auswahl und Ausgabendaten blieben dabei unverändert; welche Sätze geändert wurden, zeigt die Versionsgeschichte.