Der Richter und sein Henker
| Daten zum Buch | |
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| Deutscher Titel: | Der Richter und sein Henker |
| Autor(en): | Friedrich Dürrenmatt |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Diogenes Verlag |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1952 |
| Seitenanzahl: | 181 Seiten |
| Originaltitel: | Der Richter und sein Henker |
| Originalsprache: | deutsch |
| ISBN-10: | 3257225350 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783257225358 |
| Schlagwörter: | Kriminalroman, Schuld, Zufall, Moral |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Der Richter und sein Henker ist ein Kriminalroman von Friedrich Dürrenmatt, 1952 erstmals erschienen. Das Buch erzählt vom letzten Fall des sterbenden Kommissars Bärlach und spielt zugleich ein philosophisches Duell über die Möglichkeit des perfekten Verbrechens.
Inhalt
Der alte Kommissar Bärlach hat noch wenig Zeit, eine alte Wette mit dem Gauner Gastmann zu entscheiden: Kann ein Mord so geplant werden, dass ihn die Polizei prinzipiell nicht aufklären kann? In der Schweiz wird ein Polizist ermordet; der Verdacht fällt auf den reichen Industriellen Gastmann und sein Umfeld.
Bärlach, operiert und geschwächt, muss gegen einen scheinbar überlegenen Gegner ermitteln, der den Zufall und die menschliche Unberechenbarkeit zugunsten des Täters ausnutzt. Die Auflösung entlarvt nicht nur den Täter, sondern auch die Grenzen von Recht und Rache – der Titel verweist auf Bärlachs Rolle als Richter und auf den, der für ihn „hinrichtet“.
Der junge Kommissar Tschanz, der Bärlach assistiert, entpuppt sich als zentraler Spieler in einem Plan, der Morde und Scheinspuren kombiniert. Dürrenmatt führt Nebenhandlungen – Gastmanns vermeintliche Harmlosigkeit, industrielle Interessen, Bärlachs Krankheit – zu einer Lösung, die nicht tröstet, sondern moralisch zuspitzt. Bärlach muss am Ende selbst entscheiden, ob Gerechtigkeit jenseits des Gesetzes möglich ist.
Einordnung
Der Roman markiert Dürrenmatts Einstieg in die Kriminalliteratur als moralische Parabel. Trotz der Spannung steht nicht der Rätselreiz im Vordergrund, sondern die Frage, ob Gerechtigkeit in einer unvollkommenen Welt überhaupt möglich ist. Der Richter und sein Henker ist der erste der beiden Bärlach-Romane.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 5, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
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