Autor:Theodor Geiger

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Theodor Geiger (1891–1952), in München geboren, hat die deutsche Gesellschaft in Schichten statt in Klassen gelegt. Die soziale Schichtung des deutschen Volkes von 1932 ist der soziographische Versuch, der der Nachkriegssoziologie das Raster gab, noch bevor sie es anerkennen wollte.

Leben

München, Braunschweig, 1933 das dänische Exil. Der Umweg ist die Berufsstatistik von 1925: Wer Schichten zählt, statt Klassen zu predigen, hat die Mitte gesehen, die der Marxismus unterschlug und der Nationalsozialismus einfing. Er starb in Dänemark auf der Rückreise.

Wirkung

Geiger hat Schicht als Lage plus Mentalität gesetzt: Einkommen, Beruf, der Habitus, der nicht aus dem Produktionsverhältnis allein folgt. Gegen die Zweiteilung in Bourgeoisie und Proletariat setzt er die feine Gliederung, in der Angestellte und alter Mittelstand eigene Blöcke sind. Das Buch von 1932 hat die Schichtungssoziologie begründet und die Gefahr der Mitte benannt, ohne sie zu retten.

Gelesen wird er als Klassiker und als Vorläufer, den man zitiert, ohne die Tabellen zu öffnen. Die Kritik hat die Statistik für zu grob, die Mentalität für zu weich, den Schichtbegriff für zu deutsch gehalten. Wer Geiger nur als Gegen-Marx kennt, unterschlägt die Warnung vor 1933; wer nur die Warnung kennt, unterschlägt die Methode.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Masse und ihre Aktion, Aufgaben und Stellung der Intelligenz in der Gesellschaft.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.