Autor:Paul Tillich
Paul Tillich (1886–1965), in Starzeddel geboren, hat die Angst der Moderne theologisch beim Namen genannt. Der Mut zum Sein übersetzt den Glauben in den Mut, der die Nichtigkeit aushält, ohne sie zu leugnen.
Leben
Berlin, der Erste Weltkrieg als Feldgeistlicher, Frankfurt, 1933 die Emigration, Union Theological Seminary und Harvard. Der Umweg ist Amerika: Wer die deutsche Ontologie in eine andere Sprache retten muss, schreibt klarer, als die Systematik es erlaubte. Er starb in Chicago.
Wirkung
Tillich hat der Nachkriegsöffentlichkeit eine Theologie gegeben, die nicht kirchlich klang und doch Kirche meinte. Sein ist nicht Vorhandensein; Mut ist nicht Optimismus. Gegen Barths Jenseits setzt er die Tiefe im Zweifel selbst. Die Psychologie und die Kunst haben ihn oft früher gelesen als die Dogmatik.
Gelesen wird das schmale Buch als Trost und als Ontologie. Wer Tillich nur als Seelsorger der Angst kennt, unterschlägt den Begriff; wer nur den Begriff kennt, unterschlägt, dass er vor einem Laienpublikum sprach.
Werke
- Der Mut zum Sein (1952)
In Auswahl außerdem: Systematische Theologie, Kairos.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.