Autor:Helmuth Plessner

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Helmuth Plessner (1892–1985), in Wiesbaden geboren, hat den Menschen als exzentrisches Wesen beschrieben und Deutschland als verspätete Nation. Die verspätete Nation entstand im niederländischen Exil und gab der Sozialgeschichte ein Wort, das sie später übernahm und bestritt.

Leben

Plessner kam aus einer jüdischen Familie, studierte Zoologie und Philosophie, verlor 1933 die venia und lehrte in Groningen. Der Umweg ist das Exil: Wer über die Verführbarkeit des bürgerlichen Geistes schrieb, schrieb aus der Lage, in der dieser Geist den Staat nicht gezähmt hatte. Nach 1945 Göttingen, die Philosophische Anthropologie neben Scheler und Gehlen. Er starb in Göttingen.

Wirkung

Plessner hat die deutsche Ablehnung der westlichen Aufklärung religions- und kulturgeschichtlich begründet: ohne bürgerliche Revolution, mit Kultur als Ersatz der Politik, offen für politische Verführung. Wehlers Sonderweg hat daraus eine Struktur gemacht; Plessner hatte eine Lage beschrieben. Die Philosophische Anthropologie daneben – die exzentrische Positionalität – ist das andere Werk.

Gelesen wurde er lange als Anthropologe, spät als Diagnostiker der Nation. Wer nur Verspätung sagt, hat die Anthropologie übersprungen; wer nur den Menschen als Mängelwesen kennt, hat das Deutschlandbuch nicht gelesen.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Stufen des Organischen und der Mensch, Lachen und Weinen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.