Christian Ankowitsch (geb. 1959 in Klosterneuburg) hat das Konversationslexikon auf das Unnötige zusammengestrichen, das am Tisch glänzt. Dr. Ankowitschs Kleines Konversations-Lexikon stellt zusammen, was in großen Enzyklopädien auseinanderliegt: Schlümpfe, Flaggen, Ikea-Namen.
Leben
Er wuchs bei Wien auf, war von 1993 bis 2001 Redakteur der Zeit und lebt als freier Journalist in Berlin. Der Umweg war das Sammeln: dreißig Jahre Wissenssplitter, bevor Eichborn 2004 den Doktor daraus machte. Später moderierte er das Literaturmagazin lesArt im ORF und den Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis. Die Bücher blieben beim Zusammenfügen, was die Ordnung trennt.
Wirkung
Ankowitsch hat das Kuriosum zur Methode gemacht, in der kurzen Hochkonjunktur der schönen Wissensbücher nach der Jahrtausendwende. Der Doktor ist Maske: Vollständigkeit wird verweigert, die Pointe nicht. Neben Schotts Sammelsurium steht das kleine Lexikon als deutsche, sprunghafte Variante.
Man hat ihm Leichtigkeit und das Rezept der britischen Vorbilder vorgeworfen. Beides trägt den Reiz. Wer nur brillieren will, hat das Büchlein missbraucht. Wer nur den Witz will, unterschlägt, dass die Liste eine Behauptung über Zugehörigkeit ist. Berlin und Wien bleiben die Orte; das Netz hat denselben Service seither umsonst und schlechter.
Werke
In Auswahl außerdem: Warum Einstein niemals Socken trug, Mach's falsch, und du machst es richtig.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.